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29.08.2017, 15:49 Uhr
Pakt für Qualität und Flexibilität in der Kinderbetreuung
Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung des Landkreises Göttingen mit den Gemeinden über die Bereitstellung und das Betreiben der Kinderbetreuungseinrichtungen wird aus Sicht der CDU-Fraktion im Kreistag Göttingen zu einem Pakt für Qualität und Flexibilität in der Kinderbetreuung und so zu einer spürbaren Verbesserung der Kinderbetreuung im gesamten Landkreis führen, wenn die vorgesehenen 4 Mio. Euro für die Gemeinden richtig organisiert und verwendet werden.
„Nur qualitativ hochwertige Kinderbetreuung nützt den Kindern“, argumentiert die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses im Kreistag Göttingen, Sigrid Jacobi (CDU). „Ganz besonders im Krippenbereich, bei den ganz Kleinen, ist eine sehr gute Ausstattung an Räumen und Personal unverhandelbar.“ Hier sei jeder Euro gut angelegt. Würden nämlich nicht schon sehr früh die Weichen richtig gestellt, könnten schlechtere Startchancen den Schulerfolg und den weiteren Lebensweg beeinträchtigen, zeigt sich Sigrid Jacobi überzeugt. Sie befürchtet sonst eine deutlich stärkere Belastung der Steuerzahler durch hohe Jugendhilfekosten und Aufwendungen für Betreuungen im Bildungsbereich.

Für die Tagespflege, d.h. für Tagesmütter und Tagesväter ist der Landkreis allein verantwortlich. Hier gilt es nach Überzeugung der CDU-Kreistagsfraktion, mehr Tagespflegepersonen gut auszubilden und die KiTas besser zu vernetzen. Den Tagepflegepersonen komme eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer guten Randzeigenbetreuung zu. Dies gelte insbesondere im ländlichen Raum, wenn eine KiTa wegen geringer Nachfrage keine ausgeweiteten Öffnungszeiten anbieten könne. „Keine Beschäftigung von Müttern und Vätern darf scheitern, weil keine Kinderbetreuung zu organisieren ist“, fasst Sigrid Jacobi die einhellige Position der CDU-Fraktion zusammen.

Der Landkreis als Träger der Kinder- und Jugendpflege ist auch verantwortlich für die Fachaufsicht der KiTas. Das hat der Landkreis per Vertrag an die Gemeinden übertragen, die sich wiederum der Fachaufsicht der Träger bedienen, häufig Kirchen und Wohlfahrtsverbände. Es ist sinnvoll, dass auch weiterhin die Gemeinden, einschließlich der Mitgliedsgemeinden von Samtgemeinden, die Verantwortung für die Kitas mittragen. Die Menschen vor Ort wüssten am besten, wie sie Ihre Kitas unterstützen können.

Aus diesen Gründen begrüßt die CDU-Kreistagsfraktion die angedachte erweiterte und verlässliche Bedarfserhebung, die im gesamten Landkreis einheitlich sein soll. Erst mit verlässlichen Zahlen sei eine verlässliche Planung möglich. Sigrid Jacobi zeigt sich optimistisch, dass der Pakt für Qualität und Flexibilität in der Kinderbetreuung erfolgreich sein wird: „Der gesetzlich verankerten Verantwortung als Träger der Kinder- und Jugendhilfe kann sich der Landkreis nicht entziehen. Alle Vertreter von Jugendhilfeausschuss und Verwaltung sind motiviert, hier gute Qualität zu gewährleisten.“

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