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02.11.2017, 15:46 Uhr
CDU-Kreistagsfraktion: „Jugendaustausch mit Partnergemeinden intensivieren.“
Der Landkreis Göttingen unterhielt in der Vergangenheit mit seinen Partnerlandkreisen in anderen europäischen Ländern Jugendaustauschprogramme. Diese werden jedoch nach Recherchen der CDU-Fraktion im Kreistag Göttingen derzeit nicht aktiv betrieben. Die CDU will den europäischen Jugendaustausch wiederbeleben und hat zu diesem Zweck eine Anfrage an den Landrat gestellt.
Göttingen. Recherchen der CDU-Kreistagsfraktion zeigen, dass der Landkreis Göttingen im Bereich der Partnerschaften mit Gemeinden im EU-Ausland (Stroud, Scarborough sowie London Borough of Hackney in England, Fejér in Ungarn, Ostroda in Polen sowie Suresnes in Frankreich) derzeit wenig aktiv ist. Dies liegt nicht zuletzt am mangelnden Interesse der Partnerlandkreise. Das führt auch dazu, dass es im Rahmen der Partnerschaften entgegen der früheren Praxis derzeit keine Austauschprogramme für Jugendliche gibt.

Zumindest die Jugendaustauschprogramme sollten nach Auffassung der CDU-Fraktion wieder aktiviert werden. Sie erachtet es mit Blick auf die aktuelle politische Entwicklung in der EU für wichtiger denn je, den europäischen Gedanken durch Austauschprogramme für junge Menschen zu fördern. „Es spricht daher einiges dafür, die Bemühungen um den Jugendaustausch mit den Partnergemeinden des Landkreises im EU-Ausland zu intensivieren und die internationale Jugendarbeit entsprechend der gesetzlichen Vorgabe des § 11 Abs. 3 Nr. 4 SGB VIII wieder zu einem Schwerpunkt der Jugendarbeit im Landkreis zu machen“, meint Sigrid Jacobi, CDU-Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.

Um abschätzen zu können, welche Maßnahmen dafür in Betracht kommen, sei zunächst eine Bestandsaufnahme über bestehende Austauschprogramme erforderlich. „Es erscheint nicht zielführend, mit Austauschprogrammen der Gemeinden und Schulen im Landkreis zu konkurrieren“, so Jacobi weiter. Die CDU strebe vielmehr an, das bestehende Angebot sinnvoll zu ergänzen. Dies lasse sich dadurch erreichen, dass bestimmte Zielgruppen durch klar definierte Austauschkonzepte gezielt angesprochen würden. Besonders vielversprechend sind nach Auffassung der CDU-Fraktion z.B. ein Angebot für Azubis, bei dem an konkrete Ausbildungsinhalte anzuknüpfen wäre. Auch Programme für Jugendliche in Sportvereinen bezogen auf bestimmte Sportarten oder Wettbewerbe kämen in Betracht. Entscheidend sei aber für das weitere Vorgehen auch, inwiefern solche Maßnahmen den Haushalt belasten würden.

Daher hat die Fraktion eine entsprechende Anfrage an den Landrat formuliert. Diese soll planmäßig auf der Kreistagssitzung am 8.11.2017 durch Landrat Reuter (SPD) beantwortet werden.

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